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sicherheit auf spielplätzen

Wir möchten Ihnen hier einige Informationen zur sicherheitstechnischen Überprüfung und Wartung von Spielgeräten bzw. Spielplätzen nach ÖNORM EN 1176,1-7 und EN 1177 bieten.

Allgemeine Information zu den ÖNORMen:

Die Einhaltung der ÖNORMen besitzt keine rechtliche Verbindlichkeit. Wer ÖNORMen beachtet, folgt einer von der repräsentativen Fachwelt aufgestellten Empfehlung (Stand der Technik). Wer aber von der ÖNORM abweicht, begibt sich auf unsicheres Terrain. Sie/Er setzt sich dem Vorwurf aus, der Sicherungspflicht nicht Genüge getan zu haben und haftet unter Umständen bei Schäden, zumal das österreichische Schadenersatzrecht auf dem Verursachungsprinzip basiert und in Schadenersatzprozessen (Unfällen) die Gerichte auf die ÖNORM zurückgreifen. Jede/r Spielplatzbetreiber/ in ist daher gut beraten, diese Normen weitgehend einzuhalten.

Die ÖNORM EN 1176-7 unterscheidet drei Arten von Prüfungen:

1. Jährliche Hauptinspektion:

In Abständen von nicht mehr als 12 Monaten. Inspektion zur Feststellung des allgemein betriebssicheren Zustandes von Anlage, Fundamenten und Oberflächen. Prüfumfang: Spielgerät und Spielplatz, samt Aufstellungs- und Bodenverhältnissen, sowie dazugehörige Einfriedungen, unmittelbar neben den Spielgeräten.

Die jährliche Hauptinspektion wird von dazu geeigneten, fachkundigen und sachver- ständigen Personen durchgeführt; über die Prüfungen und die dabei festgestellten Sicherheitsmängel erhalten Sie ein vom Prüfer unterfertigtes Prüfprotokoll. Für diese Hauptinspektion machen wir Ihnen für Ihre Spielplätze gerne ein konkretes Angebot.

2. Operative Inspektion

Hierbei handelt es sich um eine detaillierte Inspektion zur Überprüfung des Betriebes und der Stabilität der Anlage insbesondere auf jedweden Verschleiß. Diese Inspektion sollte alle 1 bis 3 Monate oder nach Maßgabe der Hersteller-Anweisungen vorgenommen werden.

Diese Inspektion bieten wir Ihnen ebenfalls gerne an. Wird speziell in größeren Gemeinden oft von eigens dafür geschulten Bauhofmitarbeitern durchgeführt.

3. Visuelle Routine-Inspektion

Diese dient der Erkennung offensichtlicher Gefahrenquellen, die sich als Folge von Vandalismus, Benutzung oder Witterungseinflüssen ergeben können, z. B. können diese in Form von zerbrochenen Teilen, zerbrochenen Flaschen in Erscheinung treten. Für stark beanspruchte oder durch Vandalismus gefährdete Spielplätze kann eine tägliche Inspektion dieser Art erforderlich sein.

Wird meist wöchentlich bis täglich von Bauhofmitarbeitern oder z.B. Kindergärtnerinnen oder Kindergärtnern durchgeführt.